Wandern in Oberbayern: Risserkogel (1628) von Kreuth


83708 Kreuth

Landkreis: Miesbach

Anfahrt Auto: Autobahn A8 bis zur Ausfahrt Holzkirchen, über die B318 nach Kreuth und weiter bis zum Wanderparkplatz Kreuth

Anfahrt Bus & Bahn: von München stündlich mit der BOB über Holzkirchen/ Miesbach Richtung Bayerischzell bis zur Haltestelle Tegernsee, ab hier mit der RVO-Linie 9556 nach Wildbad Kreuth

Dauer: ca. 6 Stunden

Schwierigkeit/ Kondition: leicht bis mittel

Höhenmeter: 1155 m

Familien: nur für Familien mit ältere Kindern, die auch schon Erfahrungen in den Bergen gesammelt haben

Gleich vorne weg zur Orientierung: diese Tour ist nichts für Einsteiger und Familien mit kleinen Kindern. Der Weg ist steil und stellt einige Anforderungen an die Kondition. Wer mit dieser aufwarten kann, wird natürlich mit einem entsprechend beeindruckenden Panorama vom Gipfelkreuz belohnt. Der Risserkogel, der zweithöchste Gipfel der Tegernseer Landschaft, gilt als einer der schönsten Aussichtsberge, die das schöne Oberbayern zu bieten hat.

Diese Wandertour hat ihren Ausgangspunkt in Kreuth und beginnt zum Aufwärmen entspannt und flach. Folgen Sie zunächst dem Sagenbach und spazieren an der Schwaiger Alm vorbei ins Tal bis ein Schild zu Ihrer Linken den Aufstieg zum Risserkogel ankündigt. Ab jetzt führt ein steiler Weg über einen bewaldeten Rücken bis zur Scheurer Alm hinauf. Hier wird der Wald weniger dicht und Sie wandern über saftige, grüne Wiesen weiter zur nächsten Alm (Ableiten Alm). In luftiger Höhe geht es anschließend über ein mit Latschen bewachsenes Gelände gen Norden zum Alpenlehrpfad auf dem Grat zwischen Grubereck und Risserkogel. An dieser Stelle wenden Sie sich nach rechts, bis Sie den Westgrat des Risserkogels vor sich sehen. Jetzt gilt es noch einen felsigen, latschenbewachsenen Abschnitt hinauf zu steigen, um zum Gipfel zu gelangen. Hier auf 1.826 Metern Höhe sollten Sie sich eine ausgiebige Pause gönnen, diesmal am Besten mit einer eigens mitgebrachten Brotzeit. Auf dieser Tour ist es von Vorteil die Verpflegung selbst mitzubringen da einige der Almen die man passierten nicht bewirtschaftet sind (z.B. Scheurer Alm) und damit kein Essen oder Getränke zur Verfügung stehen.

Zum Abstieg folgen Sie zunächst dem gleichen Weg zurück, zweigen dann aber nicht Richtung Ableiten Alm ab, sondern bleiben auf dem Grat bis zum Grubereck. Der Grat führt Richtung Norden und leitet die Wanderer über einen Steilen Pfad hinunter wieder in Richtung Kreuth. Der Weg ist hier mit dem „Via Alpina“, dem Netz aus bekannten Fernwanderwegen über die Alpen, identisch. Zurück in Kreuth spaziert man einfach entlang der Weißach zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

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