Wandern in Oberbayern: Stein von Kochel


82431 Kochel am See

Landkreis: Bad Tölz-Wolfratshausen

Anfahrt: A95 bis Murnau/Kochel. Dann über Schlehdorf nach Kochel. In Kochel Richtung Walchensee. Bevor es den Kesselberg hinauf geht, führt rechts ab eine Straße zum Walchenseekraftwerk. Hier kann das Auto kostenlos abgestellt werden.

Ausgangspunkt: Parkplatz des Walchensee-Kraftwerks in Kochel

Dauer: ca. 2,5 Stunden Gehzeit

Schwierigkeit: leicht bis mittel

Markierungen: Erst Jocher Höhenweg, dann Felsenweg

Rundwanderung auf Höhenweg und Felsenweg

Schon aus der Ferne ist er nicht zu übersehen: Der Stein von Kochel, unterhalb des Walchensee-Kraftwerks. Hierbei handelt es sich allerdings nicht wie beim berühmten "Schmied von Kochel" um eine Sagengestalt. Im Gegenteil. Der Stein ist mit seinen Felswänden, die sich bis in 930 Metern Höhe Strecken, mehr als handfest.

Los geht die Tour auf dem Parkplatz des Walchensee-Kraftwerks. Von hieraus überquert man zunächst die Wasserrohre und folgt der Beschilderung Richtung Höhenweg. Nach einer Bachüberquerung geht es dann auch ziemlich rasch bergauf.
Sollten Sie nun immer mal wieder Stimmen abseits des breiten Schotterwegs wahrnehmen, schauen sie ruhig einmal hin: Denn rund um den Stein befinden sich ausgezeichnete Möglichkeiten für Kletterer. Diese Wänden tragen kuriose Namen wie „Afrika“, „Friedhof der Kuscheltiere“, „Reservat“ oder „Frosch“ und sind nur mit entsprechender Ausrüstung erklimmbar.
Diese benötigt man auf dem Jocher Höhenweg. Trotzdem geht es die erste halbe Stunde doch relativ steil nach oben, bis man - kurz vor Steigungsende - das Rauschen des Jochbachs wahrnehmen kann.

Von hieran wird es dann gemächlicher. Man genießt den würzigen Waldduft und das Plätschern des Wassers, bevor es kurz vor Raut wieder bergab geht. Ein Verlaufen ist ab diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Denn schon von hoch oben zeigt sich der See. Und da der Felsenweg ab Raut direkt am Ufer verläuft, ist das Lesen der Wegweiser eigentlich nicht mehr nötig.
Nun kann man sich voll und ganz auf die Beschaffenheit des Felsenwegs konzentrieren. Hautnah führt er an den schroffen Wänden entlang. Immer mit Blick auf die Gemeinden Schlehdorf und Kochel auf der gegenüberliegenden Seeseite.

Wem diese Aussicht noch nicht reicht, kann wenig später mit ein paar Schritten einen exponierten Aussichtspunkt mit einem mächtigen Jesus-Kreuz hinaufsteigen. Hier lohnt es sich endlich, ein wenig zu verweilen und seine Brotzeit auszupacken.
Das letzte Stück ist dann nur noch ein Katzensprung. Ein Forstweg führt über eine Brücke mit Wegweisern direkt zum Ausgangspunkt zurück.


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