Wandern in Oberbayern: Sunnaweg am Wank


Garmisch-Partenkirchen

Landkreis: Garmisch-Partenkirchen

Anfahrt Auto: Auf der Autobahn A 95 sowie Bundesstraße B2 den Schildern bis Garmisch-Partenkirchen folgen, dort nach rechts von der B2 auf die Auenstraße abbiegen und bis zum Parkplatz am Gipsbruch (Wanderung bergwärts)

Anfahrt Bus & Bahn: ab München mit der Regionalbahn bis Garmisch-Partenkirchen, vom Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen ca. 2,6 km bis zur Auenstraße und dem Parkplatz am Gipsbruch (Wanderung bergwärts)

Dauer: ca. 2 Stunden

Schwierigkeit/ Kondition: mittel

Höhenmeter: 539 m

Kulinarischer Genuss: Gamshütte

Familien: eine entspannte Tour für die ganze Familie

Ein Blick über den Tellerrand

Bei einer Wanderung auf dem sogenannten "Sunnaweg" können Bergsportler nicht nur optisch weit blicken, sondern auf dem Themenweg auch gleich nebenbei noch den geistigen Horizont erweitern. Währen Wanderer hier die herrlichen Ausblicke auf das Zugspitzmassiv und Garmisch-Partenkirchen genießen, lernen sie jede Menge Wissenswertes über die Marktgemeinde sowie den nahe gelegenen Panoramaberg Wank. An sechs Stationen erfährt man viel über die Geologie und Natur des Berges, die Geschichte von Garmisch-Partenkirchens sowie ganz allgemein einiges über das Klima der Alpen.

Ein Weg, zwei Möglichkeiten

Je nach Lust und Laune lässt es sich auf diesem Weg berg- oder talwärts wandern: Für die Wanderung talwärts startet man bei der Wankbahn und fährt bis zur Mittelstation. Hier befindet sich neben der Hütte eine genaue Beschreibung des "Sunnawegs" ins Tal. Wer seinen Kreislauf bei einem circa einstündigen Aufstieg in Schwung bringen möchte, der beginnt die Wanderung wie oben beschrieben auf dem Parkplatz am Gipsbruch.  Egal in welcher Richtung man unterwegs ist: wer sein Zeichen in die Sitzbank am sonnigen Rastplatz an der Wankbahn-Mittelstation schnitzt, der wird, so sagt man, mit Sicherheit an diesen Ort zurückkehren.

Wanderung bergwärts:

Schon nach einem kurzen Anstieg vom Parkplatz aus erreicht man am Ende der Hasentalstraße eine Infotafel mit der genauen Beschreibung des Sunnawegs. Von dort aus wandert man zunächst in angenehmen Serpentinen entlang der Schalmeischlucht nach oben bis zum Hasenböderl Aussichtsplateau. Dort kann man sich zwischen der Hängebrücke, die direkt über die Schlucht zur Gamshütte führt oder einem längeren Weg entlang der Schlucht entscheiden. Der längere Weg führt vorbei am Infoplatz zum Ochsengraben. Entlang einer Schafswiese vorbei an hochragenden, auffälligen Kiefern verläuft der Weg weiter bergwärts. An der nächsten Gabelung zum Gschwandtnerbauer hält man sich links und wandert weiter in Richtung Gamshütte (bewirtschaftet). Nach dem Berggasthof Gamshütte zieht sich der Weg mitten durch die Viehweiden der Eckhütte (nicht bewirtschaftet). Wer jetzt den Blick Richtung Süden auf das Dreitorspitzmassiv richtet, der entdeckt vielleicht in der Ferne am Schachen das schöne Jagdschlösschen des einstigen König Ludwig II. Nachdem man anschließend den Faukenbach (Kesselgraben) überquert hat, erreicht man in circa 10 Minuten den sonnigen Rastplatz der Wankbahn-Mittelstation. Die aus Baumstämmen gebauten Sitzbänke laden hier zum ruhigen verweilen und genießen ein. Der Abstieg erfolgt dann mit der Wankbahn oder über den gleichen Weg zurück zum Parkplatz.

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