Wandern in Oberbayern: über die Esterbergalm auf den Wank


Garmisch-Partenkirchen

Landkreis: Garmisch-Partenkirchen

Anfahrt Auto: ab München auf der Autobahn A 95 Richtung Garmisch-Partenkirchen bis Eschelohe, weiter über die B2  bis Garmisch-Partenkirchen, der Beschilderung zum Ortsteil Partenkirchen folgen, kurz nach dem Ortseingang links ab zur Wankbahn

Anfahrt Bus & Bahn: ab München mit der Regionalbahn bis Garmisch-Partenkirchen, vom Bahnhof mit den Bussen der Linien 3, 4 oder 5 zur Wankbahn

Dauer: ca. 6,5 Stunden

Schwierigkeit/ Kondition: schwer

Höhenmeter: 1208 m

Familien: diese schwierige und anstrengende Tour ist nicht für Familien mit kleineren Kindern geeignet


In der Ruhe liegt der Aufstieg

Der Wank zählt mit Sicherheit zu den beliebtesten Bergen der Region Garmisch-Partenkirchens. Das wiederum liegt mit Sicherheit auch an dem herausragenden Panorama auf das Wettersteingebirge und weit hinaus bis ins Voralpenland. Wer sich nun schon begeistert die Hände reibt, aber noch zweifelt, aus Sorge vor einem zu überlaufenen Aufstieg, dem wird hier die Lösung präsentiert: wer den Aufstieg über die Elsterbergalm nimmt, der kann sich unterwegs auf weiten Strecken über Ruhe und Beschaulichkeit freuen. Zwar liegt dieser weniger bekannte Weg oft im Schatten (im Sommer oft von Vorteil), aber dafür bietet sich unterwegs fast durchgängig ein beeindruckender Blick auf das Ammergebirge und den Kramer. Diese Ausblicke konnten all die Wandergruppen, die man auf dem Gipfel trifft auf ihren Wegen nicht genießen. Der Abstieg über das Franziskanerkloster St. Anton ermöglicht dann noch einen kurzen kulturhistorischen Einblick in die Zeit des spanischen Erbfolgekrieges. Der Legende nach soll der heilige Antonius Partenkirchen einst vor den Tirolern beschützt haben und wird demnach bis heute in diesem Wallfahrtsort verehrt.

Geselliger Gipfelgenuss

Die Wandertour beginnt auf dem Parkplatz der Wankbahn in Garmisch-Partenkirchen. Die hier angebrachte Infotafel eignet sich, um sich einen Überblick über das Gelände und den Verlauf der Tour zu verschaffen. Zu Beginn folgt man der Straße vorbei am Klettergarten und der Daxkapelle bis zur Esterbergalm, die außer im November das ganze Jahr geöffnet ist. Wer möchte, kann sich hier für die folgenden Höhenmeter noch kurz stärken. Der Anstieg erfolgt dann über einen schmalen, im Zickzack verlaufenden Weg über den Ameisenberg. Den Grat des Ameisenbergs geht man schließlich das letzte Stück bis um Wankgipfel entlang. Das Gipfelkreuz des Ameisenbergs, von wo aus man einen herrlichen Blick über das Alpenvorland genießt, steht von hier aus rechts oberhalb.
Nach ein paar hundert Metern erreicht man nun den Wankgipfel und das Wankhaus. Wiederum eine gute Gelegenheit für eine gemütliche Einkehr und Rast.
Der Abstieg beginnt direkt neben der Bergstation auf einem Weg in Richtung Eckenhütte. Der Weg verläuft dann weiter vorbei an dem beliebten Ausflugslokal der Gamshütte und den Wasserfällen am Kesselgraben. Schließlich wandert man über die Wallfahrtkapelle St. Anton und über einen Abschnitt des Philosophenweges (philosophische, inspirierende Zitate auf den Rastbänken) zurück bis zur Talstation der Wankbahn, dem Ausgangspunkt dieser Wanderung.

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