Anders als andere

Das Hotel Schlierseer Hof

Etwas Neues zu schaffen, etwas anders zu machen als alle anderen, bedarf Mut und viel Durchhaltevermögen. Besonders bei uns in Oberbayern. Dass sich dieser Mut aber auszahlt, beweisen die Inhaber des Hotels Schlierseer Hof. Als Familie de Alwis das heruntergekommene Hotel am Schliersee vor dreieinhalb Jahren übernahm, wurden im Ort viel getuschelt und spekuliert. „Wie lang werden die das wohl durchhalten Was wollen die da machen Ayurveda Das funktioniert nie, das kennt doch keiner“. Aber Walter de Alwis hatte eine Vision, von der er sich trotz aller Skepsis nicht abbringen ließ.

Walter de Alwis ist Hotelier aus Leidenschaft. Und genau diese Leidenschaft ist es, die ihn antreibt etwas Neues, etwas Einzigartiges im Bayerischen Oberland zu schaffen. Ein Hotel in dem er die bayerische Gemütlichkeit mit mediterranem Flair und der ayurvedischen Lebensphilosophie verbinden möchte. Eine Mischung, die im ersten Moment völlig abwegig klingt. Wer den Schlierseer Hof allerdings schon einmal selber gesehen hat, weiß dass eben genau diese Mischung ein Erfolgsrezept sein wird.

Vom Mittelmeer bis Bayern

Der erste Eindruck, den man bekommt, wenn man das Hotel betritt, unterscheidet sich kaum von anderen regionstypischen Hotels. Die Einrichtung ist bayerisch rustikal, die Rezeption eher unspektakulär. Doch schon ein paar Meter weiter steht man im Garten des Hotels. Hier wird sofort klar, was es mit der Idee des mediterranen Flairs auf sich hat. Das Hotel liegt, übrigens als einziges am ganzen Schliersee, direkt am Wasser. Allein diese Tatsache verleiht dem Garten schon dieses besondere Flair, welches man in vielen anderen Hotels vermisst. Klar, dass eine solche Lage geradezu wie geschaffen ist, um sie im Stil der Mittelmeerländer zu gestalten. Schon die aus Naturstein gepflasterten Wege erinnern an kleine Gassen in Italien. Die Terrasse am Pool könnte mit ihren roten Sonnenschirmen genauso auch als Café an einer Strandpromenade an der Adria durchgehen. „Ich liebe das Mittelmeer“, sagt Walter de Alwis. „Für mich war hier von Anfang an klar, das Konzept des letzten Pächters ist nicht mein Weg. Hier stand alles voll mit Plastikliegen, die sind als erstes auf den Müll gewandert“. An ihrer Stelle stehen heute hochwertige Korbliegen. „Es ist hier natürlich noch längst nicht alles so, wie ich es gerne hätte. Das braucht einfach ein bisschen Zeit, aber die nehme ich mir auch. Lieber dauert es etwas länger und ist dann perfekt, als das ich wieder irgendwelche Kompromisse eingehe und sich unsere Gäste ärgern“.

Im zweiten Teil des Gartens wird es dann wieder bayerisch gemütlich, denn der Biergarten des Hotels war und ist ein echter Besuchermagnet. Und das nicht nur für Hotelgäste. Klar, dass natürlich auch hier ständig an den Feinheiten gefeilt und das Ambiente verschönert wird, der Biergarten als bayerischer Teil des Hotelkonzeptes bleibt aber natürlich erhalten.

Mehr als nur Entspannung

Was hat es aber nun mit der für ein bayerisches Hotel wirklich exotischen Idee, der Ayurveda auf sich Walter de Alwis kommt gebürtig aus Sri Lanka, welches zusammen mit Indien die Wiege dieser 3500 Jahre alten Heilkunst darstellt. Ayurveda ist für Walter de Alwis daher nicht einfach irgendein „Wellnessangebot“, sondern ein Teil seiner persönlichen Geschichte. „Ayurveda wird heutzutage an jeder Ecke als Wellness angeboten, was meiner Meinung nach nicht nur falsch, sondern durchaus auch gefährlich sein kann. Man darf einfach nicht vergessen, dass Ayurveda eine Heilkunst, also medizinisch ist. Wendet man diese Medizin falsch an, kann sie, genau wie jede andere Medizin, auch schaden“. Aus diesem Grund wird man im Schlierseer Hof auch keinen Termin für irgendwelche „Wellnessanwendungen“ bekommen.

Verantwortlich für das gesamte Ayurveda-Programm ist daher auch ein echter Arzt: Dr. Sarath Galagama. Mit ihm konnte Walter de Alwis einen der besten Ayurveda-Ärzte Sri Lankas für seine Idee gewinnen, denn Ayurveda ist in Dr. Saraths Familie Tradition. Schon sein Vater und Großvater waren hoch angesehene Ayurveda-Ärzte, genau wie jetzt er und auch seine Frau. Im Gegensatz zu ayurvedisch geprägten Wellnessanwendungen beginnt eine Behandlung bei Dr. Sarath mit einem Gesundheitscheck. „Nicht jede Behandlung ist auch für jeden geeignet. Zudem hat ja auch nicht jeder unserer Gäste gleich viel Zeit. Die einen sind nur über das Wochenende hier, andere bleiben 14 Tage. Die Anwendungen werden daher immer auf die einzelne Person abgestimmt“, sagt Dr. Sarath. „Das beste Beispiel dafür ist die Shirodara, eine Anwendung bei der warmes Kräuteröl über längere Zeit über die Stirn fließt. Diese Behandlung löst bei vielen Patienten tief sitzende Ängste oder nicht verarbeitete Traumata. Somit kann ich eine solche Behandlung nur dann machen, wenn der Patient für mehrere Tage bei uns ist. Denn in diesem Zustand muss es einfach gewährleistet sein, dass der Patient jemanden hat, um das Ausgelöste auch verarbeiten zu können. Auch das ist ein Teil der ayurvedischen und damit meiner Arbeit“. Das Ayurvedaangebot von Dr. Sarath ist dabei natürlich nicht nur Gästen des Schlierseer Hofes zugänglich, sondern kann auch von Gästen anderer Hotels und selbstverständlich den Anwohnern genutzt werden. Und welche Erfolge Dr. Sarath mit seinen Behandlungen erzielt, ist rund um den Schliersee längst kein Geheimnis mehr. Viele Hilfesuchende kamen schon zu Dr. Sarath, denen die westliche Medizin nicht helfen konnte. Permanente Kopfschmerzen, Neurodermitis, Rheuma. Nur einige Beispiele für typische Krankheiten bei den Pillen oft nur kurzfristig Erleichterung verschaffen. „Der Unterschied zwischen Ayurveda und der westlichen Medizin ist, die Ayurveda sucht nach einer Ursache für das Leiden die westliche Medizin bekämpft oftmals nur ein Symptom. Auch wenn es sich komisch anhört, aber Kopfschmerzen können durchaus auch von der Leber ausgelöst werden. Da nutzt es natürlich nichts, eine Aspirin zu nehmen. Die hilft zwar kurzfristig, der Schmerz wird aber immer wieder kommen“. Dr. Sahrath behandelt dagegen ganzheitlich, was eine langfristige Besserung wesentlich wahrscheinlicher macht. Alle Anwendungen und „Medikamente“ sind dabei auf rein pflanzlicher Kräuterbasis. „Alle Produkte die wir hier verwenden importieren wir aus Sri Lanka. Natürlich könnten wir auch in Indien einkaufen, was viel billiger wäre, aber die Qualität der Produkte ist dort wesentlich schlechter“. Und genau hier schließt sich der Kreis des Hotelkonzeptes von Walter de Alwis wieder: Durchschnittlich sein können andere. Wer den Schlierseer Hof besucht soll etwas besonderes, eben etwas anderes erleben, als das, was man von einem Hotel im Bayerischen Oberland erwartet. Und seien es "nur" die glänzenden Augen des Hoteldirektors, wenn er über seine Visionen erzählt, die er im Schlierseer Hof noch verwirklichen möchte.

Weitere Infos zu Preisen und über das Hotel Schlierseer Hof erhalten Sie unter: 08026-92920