Aussicht mit Weitblick?

AlpspiX feiert große Eröffnungsparty

Fast 1000 Meter liegen zwischen den Füßen und dem Grund der Höllentalklamm. Zumindest dann, wenn man sich traut, die 13 Meter über das Gitterrost der neuen AlpspiX Aussichtsplatform am Osterfelder Kopf zu gehen. Mit Sicherheit im ersten Moment ein mulmiges Gefühl. Denn durch den Gitterboden hat man einen freien Blick nach unten. Belohnt werden die Mutigen dann aber mit einem spektakulären Blick in die Werdenfelser Alpenwelt.

Startpunkt für die Reise zu Deutschlands spektakulärster Aussichtsplattform ist die Talstation der Alpspitzbergbahn in Garmisch-Partenkirchen. Von hier aus geht es dann mit der Seilbahn zum 2033 Meter hochgelegen Restaurant Alpspitze. Die letzen 100 Meter zur Plattform müssen dann zu Fuß zurück gelegt werden. Alle Wege rund um den Osterfelder Kopf wurden aber zeitglich mit den Bauarbeiten am Alpspix so umgebaut, dass selbst Rollstuhlfahrer oder Familien mit Kinderwagen ohne Probleme zum Aussichtspunkt gelangen.

Wer nach dem Besuch der Plattform noch nicht genug von der Höhe und den Bergen hat, kann sich im Anschluss auf den Weg über den ebenfalls neu ausgebauten Gipfel-Erlebnispfad machen. Auch dieser verspricht spektakuläre "Höhenmomente". Zudem gibt es auf dem 700 Meter langen Weg einiges über die umliegende Bergwelt zu lernen. Anhand von Tafeln können sich die Besucher über Flora, Fauna und die Geologie der Region informieren.

Auch wenn der Eintritt zur neuen Aussichtsplattform AlpspiX und für dem Gipfel-Erlebnisweg frei ist, einen kleinen Wermutstropfen gibt es trotzdem. Die Berg- und Talfahrt mit der Alpspitzbahn zu den neuen Attraktionen kostet pro Erwachsenen stolze 22 Euro. Für Kinder zwischen 6 und einschließlich 18 Jahren kostet die Fahrt in Begleitung eines Elternteils dann allerdings nur noch 3 Euro. Wem das zu teuer ist und sich zudem noch ein Bisschen sportlich betätigen möchte, kann den Aufstieg über die 1300 Höhenmeter von der Talstation der Alpspitzbahn bis auf den Osterfelder Kopf natürlich auch zu Fuß angehen. Abhängig von der gewählten Route dauert dieser zwischen drei und fünf Stunden.