Badeseen im Oberland - Unsere Tops und Flops

36 Bademöglichkeiten im Test

"36 Grad und es wird noch heißer!" Keine Frage, wenn dieser Song aus dem Radio dröhnt, wünschen sich derzeit die meisten Deutschen eine kleine Abkühlung. Das Oberland macht hierbei keine Ausnahme. Doch an welchen See lohnt sich ein Ausflug überhaupt Und wo bleibt man am besten weg Wir haben im Rahmen unseres Badeseen-Spezials mittlerweile über 35 Badeplätze in der Region besucht und genau hingeschaut. Wo kann man richtig entspannen, wo toben und wo lauert eine waschechte Touristenfalle

Die drei Top-Badeseen im Oberland

1. Ferchensee : Der Ferchensee ist unser absoluter Favorit. Egal, ob in Bezug auf Panorama, Service oder Preis-Leistungsverhältnis: Das abgeschiedene Gewässer überhalb von Mittenwald ist den etwas komplizierten Anfahrtsweg allemal wert. Besonders empfehlenswert ist der See allerdings für Pärchen oder Stressgeplagte, die sich fern ab von allem Rummel eine kleine Auszeit genehmigen wollen. Denn große Menschenmassen sucht man hier vergebens. Im Gegenteil: Ganz beschaulich sitzt man auf der Terrasse des Gasthauses Ferchensees oder im Schatten des dazugehörigen Kiosks und genießt die Aussicht auf das Wettersteinmassiv. Wer hier etwas trinkt (große Schorle 2 €) kann sogar die Liegestühle gratis nutzen. Unser Fazit: Besser gehts nicht.

2. Bibisee : Der Bibisee zwischen Geretsried und Königsdorf ist DAS Ziel für alle, die Badeausflüge mit der ganzen Familie planen. Hier können die Kleinsten das Babybecken und die Sandbuddelburg erobern. Die etwas Größeren werden ihre überschüssige Energie auf der Wasserrutsche und dem Schwimmfloß los, während Mutter in der Sonne entspannt und sich Papa im Biergarten ein Radler genehmigt. Sollten Oma und Opa auch noch mitwollen, kein Problem: Auf sie wartet im Schatten eine Boccia- bzw. Boule-Bahn.
Obendrein ist im Tagesticket auch noch ein Verzehrbon integriert. Diesen können Sie dann beispielsweise in Eis, Limo oder Pommes Frites eintauschen.

3. Gumpen am Sylvensteinspeicher : Richtig erfrischend, sauber und garantiert nicht von der Stange! Die Gumpen oberhalb des Sylvensteinspeichers bieten eine Art der Erfrischung, wie man sie in Norddeutschland sicherlich vergeblich suchen würde. Hier kann nämlich in von Gebirgsbächen ausgewaschenen Becken abgetaucht werden. Und die verschaffen - wir versprechen es - auch den hitzigsten Gemütern eine ausreichende Abkühlung. Obendrein sind die Gumpen auch optisch ein Genuss. Je nach Tiefe funkelt das glasklare Wasse in den verschiedensten Türkistönen.
Wir empfehlen das Baden in Gumpen allen, die es gerne ausgewöhnlich und abseits der Massen lieben.

Unser Flop des Oberlands:

Er liegt am Ende der Republik und wenn es nach uns geht, kann er da auch bleiben: der Eibsee . Nicht weil er so hässlich wäre. Nein, im Gegenteil. Der Eibsee mit seinen Inselchen ist ein echter Hingucker. Allerdings ist man sich dessen auch bewusst. So begegneten wir dort unverschämtem Personal, das den Gästen auch direkt ins Gesicht sagt, das man sie "nicht nötig habe". Und das Schlimmste daran ist: Es stimmt. Denn täglich werden unzählige Busladungen vor den Toren des Eibsee-Hotels abgeladen, um dort ihr Geld für Kaffe, Kuchen und Souvenirs auszugeben. Der einzelne Gast ist daher nicht wirklich etwas wert.
Aus diesem Grund empfehlen wir allen rund um Garmisch zum Baden folgende Alternativen: Pflegersee und Riessersee.

Die Anfahrtsbeschreibungen sowie die wichtigsten Eckdaten aller von uns getesteten Badeseen im Oberland finden Sie hier .