Ruf der Wildnis im Isartal

Schlittenhunderennen in Wallgau mit Besucherstrecke und „Musher-Party“

Ein Hauch von Alaska weht am Wochenende des 3. und 4. März 2012 durch das Isartal im oberbayerischen Wallgau. Beim internationalen Schlittenhunderennen treten rund 100 Gespanne mit bis zu zwölf Hunden gegeneinander an. Aufgeregt jaulend warten dann Sibirische Huskys mit eisblauen Augen, gutmütige Alaskan Malamutes, schneeweiße Samojeden und andere Rassen auf das Kommando „Go“ ihres „Musher“ (Hundeführer).

Etwa 800 vierbeinige Rennläuferjagten mit bis zu 40 km/h um den ersten Platz der internationalen bayerischen Meisterschaft. Zwischen Zugspitz- und Karwendelmassiv konnte man mit den Hunden und Ihren Führeren auf Tuchfühlung gehen. Vom Startplatz, dem sogenannten „stake out“ hetzte die Meute dann durch das weite Obere Isartal zum zugefrorenen Barmsee und zurück, auf der längsten Strecke ganze 37 Kilometer. In Wallgau konnten Besucher nicht nur anfeuern, sondern auf einer eigenen Besucherstrecke auch selbst einmal fahren. Da hieß es, „Gee“ für „rechts“ und „Haw“ für links“ zu brüllen. Im Musher-Lager gab es für Interessierte Info-Stände zum Schlittenhundesport und abendseine „Musher-Party“ mit Live Musik. Kinder konnten sich zudem auch am Rodelhang vergnügen.