Andechser Verwandtschaft - Soiree für zwei Heilige

Besucher der „Andechser Miniaturen“ erwartet am 17. November ein besonderes Kulturereignis, denn die  Winterminiatur über "Religion und Geschichte am Heiligen Berg“ ist eine Uraufführung und stammt von Marcus Everding. Der Regisseur und Autor hat für die Andechser Miniaturen ein Theaterstück über die beiden Andechser Heiligen Frauen, Elisabeth und Hedwig, verfasst und erzählt damit auch ein Kapitel Religions- und Emanzipationsgeschichte aus dem 13. Jahrhundert.

In seinem Stück schickt Everding die beiden Frauen für eine kurze Zeit wieder zurück auf die Erde. Unter dem Titel "Andechser Verwandtschaft. Soiree für zwei Heilige" werden wir uns gemeinsam mit dem Beiden auf eine Reise in unsere Jetzt-Zeit gegeben. Um zu sehen, was aus ihrem Heimatort über die Jahrhunderte so geworden ist, schleicht sich die Hl. Hedwig aus dem Himmel davon und trifft überraschenderweise auf ihre Nichte Elisabeth, die einen ähnlich Plan verfolgend, auf der Suche nach ihrem Brautkleid ist. Verkleidet als einfache Pilgerinnen müssen sie doch bald feststellen, dass sich seit dem 13. Jahrhundert einiges verändert hat. Mit ihrem anderen, fremden Blick auf die heutige Zeit lassen sie die Zuschauer mal schmunzeln, mal nachdenklich werden über die Kuriositäten, die da so auftauchen und am Ende weiß keiner mehr genau, wer hier eigentlich wem zuschaut.

Der Name der Reihe „Andechser Miniaturen“ steht für kurze szenische Lesungen, Kabarett, Literatur oder Geschichten vom Heiligen Berg und um den Berg herum. Die Karten kosten 5.- Euro. Kartenverkauf ist an der Klosterpforte und am Veranstaltungstag am Florian-Stadl. Karten können auch über die Internetseite www.freundeskreis-andechs.de bestellt werden.